Product Cost Performance

Produktkosten beeinflussen die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens in entscheidendem Maße.

Wir setzen direkt an den Material- und Fertigungskosten an und beraten unsere Kunden bei der Realisierung von wettbewerbsfähigen Produkten über den gesamten Produktlebenszyklus - von der Innovation bis hin zum Ersatzteilmanagement.

Design-to-Cost - (Produkt-) Kostensenkung schnell und effektiv
Design-to-Cost (DTC) rationalisiert wirkungsvoll Produkte und Leistungen und zielt ab auf die kurzfristige Erschließung aller denkbaren Kostensenkungspotentiale unter Einbeziehung deren gesamter Umgebung (Technik/Konstruktion, Einkauf/Lieferanten, Montage/Prüfungen etc.). DTC ist keine „high sophisticated“ Methode, sondern eine in der Vorgehensweise pragmatisch aufgebaute, in der Systematik überzeugende und im Umfang grenzenlose und „gnadenlose“ Methode zur Erschließung aller realisierbaren Rationalisierungsmaßnahmen. Den DTC-Prozeß haben wir mit der Erfahrung aus einer Vielzahl von Projekten neu designt. Dazu zählt die Kreativitätstechnik im Ideenworkshop, die Systematik des Maßnahmenmanagements, das DTC-Tool mit seinen Checklisten, die Konzeption der Realisierungsblöcke, die Integration der DTC-Einkaufsoffensive und –Wertschöpfungsanalyse, und die Form des Controlling-Prozesses. All dies entsteht nicht in akademischen Diskussionen, sondern wird von uns als lebendiger Prozeß in die Projekte implementiert. Der methodische DTC-Ansatz wird intensiv durch Crossfunktionalität, Teammotivation, -selbstbindung und –dynamik unterstützt und erzielt einen gewaltigen Culture Change. Dadurch entstehen Motivationseffekte, die alle Beteiligten zu einem Erfolgsteam zusammenschweißen.

Target-Costing - Fokussierte Neuentwicklung mit Zielkosten-Management
Der Einsatz von Target-Costing bietet Ihnen die Chance, bei der Entwicklung neuer Produkte die Wünsche und Anforderungen des Kunden zu einem marktgerechten Preis bei minimalen Kosten zu bedienen. Target-Costing zielt darauf ab, die im Vorfeld markt-, kunden- und wettbewerbsanalytisch ermittelten Zielkosten nach dem Abschluß der Neuentwicklung zu erreichen. Wesentlich für den Erfolg eines Target-Costing - in Verbindung mit „quality function deployment“ (QFD) - ist die Umsetzung der „Sprache des Kunden“ in die „Sprache der Technik“ und die Formulierung schlüssiger Zielkostenvorgaben. Mit einer präzisen und methodischen Vorbereitung und Projektdurchführung wird dem Projektteam der Vorstoß in eine Kostendimension ermöglicht, die vorher als unerreichbar oder nur für low-cost-Anbieter zugänglich galt. Konsequent angewandt bedeutet Target-Costing den Beginn des modernen und ganzheitlichen Zielkosten-Managements nicht nur in der Phase der Neuentwicklung, sondern in allen Phasen des Produktlebenszyklus.

Reverse Engineering – Das Know-How der Wettbewerber nutzen
Mit Reverse Engineering lernen Sie die Entwicklungs-, Einkaufs- und Produktionsphilosophie sowie die Kostensensibilität und den Standardisierungsgrad der Wettbewerber kennen. Daraus lassen sich Rückschlüsse auf ihre Strategien und Sichtweisen ziehen, d.h. Reverse Engineering liefert uns wertvolle Einblicke, wie Ihre Wettbewerber Marktanforderungen interpretieren und in ihren Produkten umsetzen. Deshalb implementieren wir diese Methode einmalig oder kontinuierlich als integralen Bestandteil des Entwicklungsprozesses und verknüpfen die Projektergebnisse direkt mit DTC-Aktivitäten und prozessualen Verbesserungen. Reverse Engineering liefert wichtige Impulse für die eigene Produktstrategie und die Struktur des Produktportfolios. Damit dient Reverse Engineering häufig als Ausgangspunkt für geschäftspolitische Entscheidungen hinsichtlich der Entwicklungsplanung, der Marketingstrategie und notwendiger Kostensenkungsaktivitäten. Reverse Engineering (RE) ist deshalb nicht nur eine Methode zur Ermittlung der Kosten der Wettbewerbsprodukte in der eigenen Fertigung. RE-Projekte zeigen sofortige Wirkung, lassen sich operativ schnell durchführen und erzielen durch crossfunktionales Vorgehen hohe Lerneffekte mit vielen strategischen Impulsen. Sie machen Ihre eigenen Stärken und Schwächen ebenso transparent wie die des Wettbewerbers. Der systematische Aufbau des Reverse Engineering macht das Beratungsmodul für sämtliche Leistungen einsetzbar. Diese Methodik kann sogar indirekt bei Anlagen und nicht „vorlegbaren“ Leistungen der Wettbewerber eingesetzt werden.